»68«

ist 68 nicht eine tolle zahl!

als 68er erinnere ich mich zum 68. einer lebensphase, die nicht nur die gesellschaft, sondern auch mein leben, denken und handeln maßgeblich geprägt haben. 

hans schwab 68er

als jugendlicher »gammler« und »mod« mitte der 60er teil einer »hippiesken subkultur« fühlte und lebte ich mit bob dylan, den pretty things, den rolling stones und anderen wegweisenden rockbands dieser zeit. 

die nachfolgende 68er-bewegung veränderte das leben, die gesellschaft und die politische diskussion. unsere musikalischen orientierungen, aussagen und gefühle wurden zu einer gesellschaftverändernden kraft und führten in eine neue politische dimension.

exkurs: meine streaming-media-präsentation zur digitalisierungsgeschichte der rockmusik geben einen kleinen einblick in den lauf der zeit: http://de.slideshare.net/hansschwab/streaming-media-ne-tparty2014

streamin-media

… und wikipedia liefert den rest:

https://de.wikipedia.org/wiki/68er-Bewegung

zwei auszüge sind hier eingefügt:

» 68er-Generation

Ihrer internationalen Bedeutung ungeachtet, bezeichnet der deutsche Sprachgebrauch die Ereignisse in der Bundesrepublik Deutschland, die von der Studentenbewegung der 1960er Jahre ausgingen, als 68er-Bewegung.[7][8] Sie hat einer ganzen Generation ihren Namen gegeben. Für diese Menschen waren die späten 1960er Jahre eine prägende Phase. Wer dieser Generation angehörte und sich aktiv an den Protesten beteiligte, wurde als 68er oder Alt-68er bezeichnet. Der Publizist Rainer Böhme definiert die acht Millionen Deutschen der Jahrgänge 1940 bis 1950 als 68er. Ab 2005 erreichte diese Generation ihr Renteneintrittsalter.[9] Aufgrund alltäglicher Wahrnehmungen kategorisieren einige Länder die Auflehnung der 68er als Generationenkonflikt oder als Jugendbewegung. Diese Sichtweise lässt unbeachtet, dass unterschiedliche Generationen an den Konflikten beteiligt waren. Auf der Basis eines differenzierten theoretischen Konzepts lässt sich die soziale Bewegung von 1967/68 als generationale Protestbewegung begreifen, die internationale Bedeutung erlangte.[10][11]——

Die 1960er Jahre als politischer Wendepunkt

Roman Rosdolskys 1968 veröffentlichtes Standardwerk Zur Entstehungsgeschichte des Marxschen Kapital war für die Neue Linke eine maßgebende Interpretation der Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx. Es bestärkte die bundesdeutsche 68er-Bewegung in ihrer Forderung nach einem Ausstieg aus dem kapitalistischen System.[34] Dieses Motiv der „großen Verweigerung“ stammt von dem deutsch-amerikanischen Soziologen und Philosophen Herbert Marcuse. In seinem 1964 veröffentlichten Werk Der eindimensionale Mensch versuchte er, die befreite Gesellschaft vernunfttheoretisch und triebtheoretisch zu begründen. 1967 führte Marcuse in seinem an der Freien Universität Berlin gehaltenen Vortrag Das Ende der Utopie diesen theoretischen Ansatz aus. Nach Ansicht des US-amerikanischen Sozialwissenschaftlers Immanuel Wallerstein ist die aufbegehrende Mittelschicht das Charakteristikum der internationalen 68er-Bewegung. Diese Mittelschicht und mit ihr das kapitalistische Weltsystem sieht Wallerstein untergehen.

In den weltweiten Protesten der 1968er Jahre erlebte die von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno entwickelte Kritische Theorie ihre Blütezeit. Sie will gesellschaftliche Mechanismen der Beherrschung und Unterdrückung aufdecken. Ihr Ziel ist eine vernünftige Gesellschaft mündiger Bürger. «



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