BIG DATA – landen wir demnächst alle im knast?

meine top-keynote auf der re:publica:
prof. viktor mayer-schönberger
freiheit und vorgersage: über die ethischen grenzen von big data

die öffentliche diskussion über die herausforderungen und gefahren von big data geht am thema vorbei – und genau das macht uns in zukunft besonders verwundbar.

#rp14 – big data

 BIG DATA keynote

»die erste geschichte handelt von einem kanadischen psychotherapeuten andrew feldmar. 2011 schrieb der in vancouver lebende andrew feldmar einen wissenschaftlichen aufsatz; darin beschrieb er, wie er in den sechsziger jahren lsd genommen hatte. im sommer 2006 wollte feldmar, wie so oft über die kanadisch-amerikanische grenze um vom flughafen in seattle einen freund abzuholen. der amerikanische grenzbeamte googelte feldmar und fand den artikel aus 2001. weil andrew feldmar seinen drogenkonsum im jahr 1965 bei seiner einreise im jahre 2006 nicht von sich aus deklariert hatte, obwohl er es auch nie abgestritten hat, wurde er deshalb drei stunden verhört, ihm wurden die fingerabdrücke genommen und dann wurde ihm die einreise in die usa verweigert. für immer!«

viel wurde in den vergangen monaten über big data diskutiert, aber die tatsächlichen qualitäten von big data bleiben für viele unklar. damit schätzen wir big data und damit verbundenen gefahren völlig falsch ein und können auch keine notwendigen rahmenbedingungen für den einsatz von big data schaffen. warum das so ist, warum die wahren gefahren von big data mit dem phänomen der zeit zusammenhängen, und warum regulierung essentiell ist um unsere gesellschaft zu schützen, das ist thema dieser session.



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