re:publica13 – gibt es wichtigeres als den raum?

#rp13 – es fällt mir in diesem jahr ausgesprochen schwer, die re:publica im einzelnen zu bewerten. ich möchte das auch nicht, denn das einzelne hat in der berliner station für sich jede-r selbst gesucht und gefunden. insofern gibt es immer und für alle unterschiedlich, persönliche highlights und auch schwächen. was aber alles erst möglich macht, ist der raum und die raumausstattung im weitesten sinn: die offenheit, die freundlichkeit, das gemeinsame, das klima, die freiheit der lust zu folgen und das leuchten in manchen augen.

worauf es ankommt, und das war für mich in diesem jahr eine erkennbar neue qualität, auch wenn es in den meisten sidetracks noch an der zielperspektive und der handlungsorientierung mangelt. auffällig war der allseitige trend zu mehr ganzheitlichkeit: gunther dueck sprach vom metakulturellen dialog und vom sinnvollen konsens, sascha lobo von »was würde merkel überzeugen« und andreas schleicher (mister pisa) von ganzheitlichen bildungskonzepten. (alle drei vorträge und vieles mehr gibt es auf youtube.)

jetzt müssen wir nur noch 200 meter nach draußen gehen und uns mit dem rest der gesellschaft verständigen.

 



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