schöne erinnerung an meine gammler-zeit

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Aschaffenburgs Gammler und eine wirre Uni-Zeit

Gammler (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Gammler ist eine abwertende Bezeichnung, die sowohl in der alten Bundesrepublik wie auch in der DDR für jugendliche Anhänger der Rockmusik verwendet wurde, die meist lange Haare trugen sowie mit Jeans und Parka bekleidet waren. Vielfach wurden vor allem in den 1960er und frühen 1970er Jahren in Medien, aber auch im Staatswesen, Jugendliche oder junge Erwachsene, die den damaligen jugendlichen Subkulturen angehörten, so bezeichnet.

Detlef Siegfried bezeichnete Gammler als „hippieske Subkultur“, die in Westdeutschland von 1965 bis etwa 1967 unter der Bezeichnung „Gammler“ von sich reden machte und die westdeutschen Medien zu einer ausführlichen Berichterstattung veranlasste.

 

1960er Jahre

 

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Das musikgeprägte Jugendleben spielte sich neben den Tanz-/Musikveranstaltungen in Partykellern, bei Freunden oder an zentralen Treffpunkten in Aschaffenburg ab. Ein solcher Treffpunkt war für Gammler am Ludwigsbrunnen im Zentrum der Stadt. Kofferradios oder erste tragbare Plattenspieler erleichterten die Verbreitung angesagter Dylan-Songs an öffentlichen Orten.

Ab Mitte der 60er gabs dann natürlich auch die »echten« Konzerte, z.B. die Animals in Hanau und die Yardbirds im K 52 in Frankfurt. Alles in kleinen Clubs und Hallen, sehr unmittelbarer und eindrücklich. Der Schweiß von Jeff Beck tropfte auf meine Hand.

ps: demnächst mehr!



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