Telekom, Drosselkom und Netzneutralität?

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Seit die Telekom angekündigt hat, Volumentarife für ihre Internetkunden einzuführen, ist ein Schlagwort in aller Munde: Netzneutralität. Wird es in absehbarer Zeit ein Zwei-Klassen-Netz geben? Auf der re:publica in Berlin waren sich fast alle darin einig, dass die beabsichtigten Änderungen nicht hingenommen werden dürfen. Es gab aber auch die Position von Gunther Dueck, dass wir  auch die Sicht der anderen Seite betrachten und uns nicht im klein-klein verrennen sollten. Während die Mehrzahl der Nutzer-innen unterhalb von 2, 5 oder 10 GB verbrauchen, erreichen ganz Wenige den 75 GB-Deckel. Große schmalspurige Aufregung ggü. geringster Betroffenheit und warum sollten die ganz Vielen über die einheitlichen Flatkosten die Bedarfe der ganz Wenigen mit finanzieren. Duecks Position rückt das Ganze, nämlich die Meta-Frage in den Mittelpunkt und das ist erst einmal gut so.

Natürlich und im besten Fall sollte Alles für alle umsonst sein: die Straße, das Wasser, die öffentlichen Verkehrsmittel, usw.; alles Grundbedürfnisse wie heutzutage das Internet. Ist das so? Nein! Wollen wir das? Ich JA! Gleichheit ist ein wichtiges demokratisches Prinzip und die Netzneutralität muss gesichert werden und die digitale Infrastruktur in unserem Land muss schnellstmöglich massiv ausgebaut und innovativ entwickelt werden. Daran müssen wir Alle im Dueckschen Sinne mehrheitsfähig an der Regelfindung arbeiten und nicht nur Beharrungs- und Behauptungssätze austauschen, die auch von den objektiven gemeinsamen Interessen und Notwendigkeiten ablenken.



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